Die beliebtesten Design Ideen für dein Zuhause

Modern, industriell, shabby chic….und die Liste geht weiter. Eine große Herausforderung, mit der viele unserer Kunden konfrontiert sind, ist ein Mangel an Verständnis oder Vokabular, um ihren persönlichen Einrichtungsstil zu beschreiben und zu definieren. Bei der Fülle einzigartiger Designstile kann es entmutigend sein, zu entschlüsseln, welcher Stil für Sie am besten geeignet ist. Manche kombinieren auch gerne Elemente aus mehreren Stilen, um ihren idealen Look zu kreieren.

Ein guter Ausgangspunkt für ein Einrichtungsprojekt ist es, ein wenig über jeden der Stile zu lernen und wie sie sich voneinander unterscheiden.

1. MODERNE

Modern ist ein weit gefasster Designbegriff, der sich typischerweise auf ein Haus mit klaren, scharfen Linien, einer einfachen Farbpalette und der Verwendung von Materialien wie Metall, Glas und Stahl bezieht.

Modernes Design beinhaltet einen Sinn für Einfachheit in jedem Element, einschließlich der Möbel. Ein Wort, das häufig verwendet wird, um den modernen Stil zu beschreiben, ist schlicht, und es gibt nicht viel Unordnung oder Zubehör, das mit einem modernen Stil verbunden ist.

2. KONTEMPORÄR

Modern und zeitgenössisch sind zwei Stile, die häufig synonym verwendet werden. Zeitgenössisch unterscheidet sich von modern, weil es Design beschreibt, das auf dem Hier und Jetzt basiert.

Der Hauptunterschied zwischen modernem und zeitgenössischem Designstil ist, dass modern eine strenge Interpretation von Design ist, die im 20. Jahrhundert begann. Zeitgenössisch hingegen ist fließender und kann einen Sinn für Aktualität darstellen, ohne sich an einen bestimmten Stil zu halten. Zum Beispiel kann der zeitgenössische Stil geschwungene Linien beinhalten, während das moderne Design dies nicht tut. Weitere Informationen finden Sie im Artikel Modern vs. Zeitgenössisch.

3. MINIMALIST

Das minimalistische Konzept ist eines, das hier in Australien sehr beliebt ist. Es nimmt Vorstellungen von modernem Design auf und vereinfacht sie weiter.

Die Farbpalette ist neutral und luftig, die Möbel sind einfach und stromlinienförmig, und nichts ist übertrieben oder extravagant in Bezug auf Accessoires oder Dekoration.

Minimalismus wird letztlich durch einen Sinn für Funktionalität und ultraklare Linien definiert.

4. INDUSTRIE

Der Industriestil ist, wie der Name schon sagt, von einem Lagerhaus oder einem städtischen Loft inspiriert.

Viele Elemente wirken roh und unfertig, und es ist nicht ungewöhnlich, dass man freiliegende Ziegel, Rohre und Holz sieht. Ein ikonisches Haus mit einem Industriedesign-Thema wäre ein renoviertes Loft in einem ehemaligen Industriegebäude.

Denken Sie an hohe Decken, altes Holz und baumelnde Metallleuchten mit spärlichen Funktionsmöbeln. Möglicherweise gibt es ein oder zwei abstrakte Kunstwerke oder Fotografien, um einen Farbtupfer in ein ansonsten neutrales Farbschema zu bringen, das von den primären Materialien Holz und Metall abgeleitet ist.

5. MID-CENTURY MODERN

Mid-Century Modern ist eine Rückbesinnung auf den Designstil der Mitte des 19. Jahrhunderts – vor allem der 1950er und 60er Jahre. Es gibt eine Retro-Nostalgie, die im Mid-Century Modern Design vorhanden ist, und auch einige Elemente des Minimalismus. Funktionalität oder „Schnörkellosigkeit“ war das Hauptthema des Mid-Century-Designs. Die Betonung liegt auf reduzierten Formen, natürlichen oder organischen Formen wie z.B. dem „eiförmigen“ Stuhl, einfach zu bedienenden, zeitgemäßen Designs und einfachen Verarbeitungen. Es fügt sich leicht in jedes Interieur ein und hilft auch beim nahtlosen Übergang von innen nach außen.

6. SKANDINAVIEN

Skandinavisches Design ist eine Hommage an die Einfachheit des Lebens in den nordischen Ländern. Skandinavisches Möbeldesign fühlt sich oft wie ein Kunstwerk an, obwohl es einfach und unaufdringlich ist. Es gibt Funktionalität in den Möbeln zusammen mit einigen interessanten Linien, von denen viele einen skulpturalen Einfluss haben.

Weitere gemeinsame Merkmale sind weiße Farbpaletten und die Verwendung natürlicher Elemente wie formgepresstes Holz, helle Kunststoffe, emailliertes Aluminium, Stahl und breite Dielenböden. Wenn es Farbakzente gibt, dann oft durch den Einsatz von Kunst, Naturfasern oder Pelzen oder durch ein einzelnes Möbelstück.

Geräumige, natürliche Beleuchtung, weniger Accessoires und funktionale Möbel kennzeichnen skandinavisches Design.